Myelodysplastisches Syndrom (MDS)

Das myelodysplastische Syndrom, oder kurz MDS,  ist eine Erkrankung der Blutbildung, bei der die Bildung der roten oder weißen Blutkörperchen, oder der Blutplättchen im Knochenmark gestört ist. Die Patienten weisen daher typischerweise einen Mangel an einer oder mehrerer dieser Zellarten auf. Das MDS teilt sich in  verschiedene Untergruppen auf, die sich deutlich in Prognose und Behandlung unterscheiden. Zur Diagnosestellung und genauen Einteilung wird daher neben dem Blut auch das Knochenmark mit verschiedenen Methoden untersucht. Die Therapie umfasst je nach genauer Untergruppe,  Alter und Vorerkrankungen des Patienten ein weites Spektrum: Bei einigen Patienten reicht eine reine Beobachtung aus, bei anderen sind Bluttransfusionen, eine Chemotherapie oder Anregung der Blutbildung durch Tabletten oder Hormone notwendig. Diese Therapien können die Symptome oft über Jahre kontrollieren; eine Heilung ist bei manchen Patienten durch eine Stammzelltransplantation möglich.  

Wir bieten das gesamte Spektrum der Therapie des MDS, sowie ein umfassende Diagnostik mit den neuesten diagnostischen Methoden. Durch die Einbindung unseres Zentrums in nationale und internationale Studiengruppen stehen darüber hinaus viele Therapiestudien zur Verfügung.

Bitte vereinbaren Sie unter der Telefonnummer +49 6301 6103 einen Termin für unsere Spezialsprechstunde MDS.

Ansprechpartner MDS: PD Dr. med. Gesine Bug